Hallo mal wieder,
lang genug ists her, dass ich mich ans schreiben gemacht habe. Dafür gibt es verschiedene Gründe. Zum einen hatte ich geraume Zeit gehörige Probleme mit meinem Laptop und stand schon unmittelbar vor einer Neuanschaffung, als ich in einer Verzweiflungstat des Pudels Kern doch noch erfasste. Zum anderen bin ich hier wirklich so viel auf Achse, dass es tatsächlich nicht an meiner Faulheit lag, dass ich nicht zum schreiben gekommen bin. Ich gelobe einmal mehr Besserung….
…aber einen Monat zurück in der Zeit, zu unserer Buggy Tour in St.Lucia. Wirklich ein Wahnsinnsvorhaben, 8,5 Stunden Fahrt einfach und das für ein ganz normales WE! Schon echt witzig, bis auf ein paar wenige Ausnahmen sind hier alle am reisen und angucken, als ob es kein Morgen gäbe - wenn ich so weiter mache, hab ich Ende Mai wirklich alles von Südafrika gesehen;-) Leider wird sich die Reiselust zurück in Deutschland allein schon aus Budgetgründen wieder reduzieren. Ich hoffe allerdings, mir ein gewisses Maß an Abenteuerlust auch in Deutschland bewahren zu können. Aber das nur am Rande - es ist schon witzig, wir fahren mit zwei Autos unabhängig von einander und zu unterschiedlichen Zeiten los und treffen uns genau im selben Restaurant - und das bei einer Strecke von 700km. Zugegeben, so viele Ortschaften liegen da jetzt auch nicht auf der Strecke, aber es sind immerhin einige...Nach dem Mahl fuhren wir weiter durch die ewigen Graslandschaften Mpumalangas dahin, bis es dann durch die Ausläufer der Drakensberge die knapp 1400m hinab nach KwazuluNatal ging. Aus den Bergen heraus mussten wir dann den Scheibenwischer anschalten. Nicht, weil es draussen etwa so stark geregnet hätte, sondern weil die Scheiben von der feucht schwülen Luft und trotz voller Fahrt immer wieder beschlugen. So ahnten wir schon im klimatisierten Auto, dass wir uns an ein komplett neues Klima würden gewöhnen müssen. So kam es dann auch, beim aussteigen wurde man von der feucht heissen Lust regelrecht abgewatscht. Und da war es wohlgemerkt Mitternacht…in der folgenden Nacht in unserem überaus schönen Bushpacker, einem nachgebauten Zuludorf, mehr oder weniger erholsam gepennt, bis es am nächsten Morgen mit den Quads (im übrigen alle von unserem Guide eigenständig zusammengebastelt!) nach einem kurzen Abstecher in die Stadt (klar, Werbung muss sein*g*), an Bananen- und vielen Zuckerrohrplantagen vorbei, in den tiefsten Bush im Naturreservat St. Lucia ging…
An dieser Stelle verweise ich einfach auf die Fotos in meinem Webalbum (es sind noch ein paar von den anderen hinzugekommen!), die Euch vllt einen Eindruck vom Reiseverlauf vermitteln – die ganze Tour war wirklich ein phänomenales Erlebnis, angefangen von der unberührten und für mich komplett neuartigen Natur, über die Begegnungen mit den Kindern der dort fast völlig abgeschieden lebenden Zulustämmen, dem Riesenspaß diese Buggies über die Sandpisten zu steuern bis hin zu den Braais und dem plantschen am indischen Ozean! Amazing!!
So, das solls fürs erste gewesen sein…und beim nächsten Mal erzähle ich Euch dann von meinem Ausflug in eines der privaten Reservate im Krügerpark, wo ich eine Nacht in einer 5 Sterne Luxuslodge genächtigt habe und in nur zwei Game Drives gleich die Big Five gesehen habe! Mir gehen langsam echt die Superlative für meine Erlebnis hier in Südafrika aus J
Wünsch Euch allen alles Liebe, macht es gut und bis bald
Stefan
Dienstag, 10. April 2007
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1 Kommentare:
wow, traumhafte Fotos!!!
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